Von dem MinglyLink-Team Aktualisiert am 11 Min. Lesezeit Verkaufen

Bestellungen über Instagram abwickeln (Anleitung 2026)

Transparenzhinweis: Wir entwickeln MinglyLink. Setz einen Shop in deinen Bio-Link: Käufer legen Produkte in den Warenkorb und bestellen, und die Bestellung landet mit den Angaben des Käufers in deiner Übersicht, wo du sie über die Status bis „Delivered“ führst. Bezahlt wirst du direkt, per Überweisung, über deinen eigenen Zahlungslink oder bar bei Übergabe. Impressum und Widerrufsbelehrung bleiben deine Aufgabe.

So haben wir verglichen

Wir haben sieben Wege verglichen, wie Verkäufer in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bestellungen über Instagram annehmen, und bei jedem dieselben Fragen gestellt: Was brauchst du, wo landet die Bestellung, was erfährt der Käufer, und wie bezahlt er? Jede andere Zelle verweist auf die Seite des Anbieters, geprüft im September 2026.

Sieben Wege, Instagram-Bestellungen anzunehmen (geprüft im September 2026)
Weg Was du brauchst Wo Bestellungen landen Was der Käufer erfährt Wie der Käufer bezahlt Passt, wenn
Nur Instagram-DMsEin Instagram-KontoKeine Übersicht: Jede Bestellung ist ein ChatWas du schreibstVereinbart ihr im Chatdu nur wenige Bestellungen pro Woche hast
Instagram „Bestellungen erhalten“1, 2Ein Business-Konto; Produktdetails im Beitrag oder ein Sticker in der Story. Länder: nicht angegebenBestellanfragen im Instagram-Chat; du nimmst sie an oder lehnst sie ab und aktualisierst den StatusIm ChatVon Instagram nicht angegeben; Preis und Zahlungsart besprecht ihr im Chatdu in Instagram bleiben willst
WhatsApp-Business-Katalog3, 4, 5Die WhatsApp-Business-App mit KatalogKäufer schicken einen Warenkorb als Nachricht; verbindlich erst, wenn du bestätigstWas du schreibstAußerhalb von WhatsApp: Zahlungen an Unternehmen gibt es nur in Indien, Brasilien, Mexiko und Indonesiendu ohnehin über WhatsApp verkaufst
Instagram Shops6, 7, 8Ein eigener Onlineshop mit Domain und Produktkatalog; Deutschland in offener Beta, Schweiz eingeschränkt, Österreich nicht aufgeführtIn deinem Onlineshop, nicht in InstagramÜber deinen OnlineshopAuf deiner Website: Shops leiten zum Checkout deiner Websitedu schon einen Onlineshop betreibst
Link-in-Bio-Shop: MinglyLinkEine kostenlose MinglyLink-Seite (0 % MinglyLink-Gebühr)Bestellübersicht: „Pending“ → „Confirmed“ → „Preparing“ → „Shipped“ → „Delivered“E-Mail bei der Bestellung mit Link zum Bestellstatus und bei jeder ÄnderungKäufer zahlen dir direkt (Überweisung, Zahlungslink, bar)du alle Bestellungen kostenlos in einer Liste willst, ohne eigene Website
Link-in-Bio-Shop: Stan Store oder Beacons9, 10, 11, 12, 13, 14Stan: 29 $ im Monat. Beacons: gratis mit 9 % Gebühr pro VerkaufVerkäufe im Tool; digitale Dateien werden nach der Zahlung ausgeliefertBestätigungs-E-Mail mit dem ProduktKartenzahlung auf der Seitedu digitale Produkte gegen Kartenzahlung verkaufst
Eigener Onlineshop (Shopify)15, 16, 17, 18, 19, 20Basic: in Österreich 32 € im Monat (24 € bei jährlicher Zahlung), in der Schweiz 29 CHF (21 CHF)Bestell-, Zahlungs- und VersandstatusBestell- und Versandbestätigungen per E-MailCheckout im eigenen Shopdu einen größeren Katalog hast und Lagerbestand und Versandkosten brauchst

Die Zahlen hinter einem Weg verweisen auf die Quellen am Ende. Shopify zeigt Preise je nach Standort; den Euro-Preis für Deutschland konnten wir nicht prüfen. Bei Kartenzahlung kommen die Gebühren des Zahlungsanbieters dazu.

Wo MinglyLink passt – und wo nicht

Passt, wenn du alle Instagram-Bestellungen kostenlos in einer Liste haben willst und direkt bezahlt wirst: per Überweisung, Zahlungslink oder bar bei Übergabe. Passt nicht, wenn du Kartenzahlung auf der Seite, den automatischen Versand von Dateien oder einen Lagerbestand über mehrere Kanäle brauchst. Das bieten heute Stan Store, Beacons oder Shopify.

So läuft eine Bestellung ab

  1. Der Käufer bestellt

    Käufer legen Produkte in den Warenkorb und bestellen auf deiner Seite. Die Bestellung kommt als „Pending“ an, und ihr beide bekommt eine E-Mail.

  2. Du bestätigst und wirst bezahlt

    Du setzt sie auf „Confirmed“ und vereinbarst die Zahlung mit dem Käufer: dein eigener Zahlungslink, Überweisung oder Nachnahme.

  3. Du bereitest vor und versendest

    Du setzt sie auf „Preparing“, dann auf „Shipped“, und fügst eine Sendungsnummer oder einen Tracking-Link hinzu, wenn du einen hast.

  4. Zugestellt

    Du setzt sie auf „Delivered“. Der Käufer bekommt bei jedem Schritt eine E-Mail mit einem Link zum Bestellstatus, und Antworten gehen an dich.

Du kannst eine Bestellung in jedem Schritt stornieren oder ablehnen. MinglyLink nimmt keine Zahlung entgegen und liefert keine Dateien aus; das machst du. Die Statusnamen sind die englischen Bezeichnungen aus dem Dashboard.

Ebenfalls kostenlos auf derselben Seite: Terminbuchung, E-Mail-Sammlung, Statistiken, QR-Codes, Videos, SEO-Einstellungen und 60 % der Werbeeinnahmen deiner Seite.

Zahlung

Ohne Kartenzahlung im Shop vereinbarst du die Zahlung direkt mit dem Käufer: per Überweisung, über einen Zahlungslink deines Zahlungsanbieters, bar bei Abholung oder Übergabe oder per Nachnahme. MinglyLink nimmt 0 % deiner Verkäufe. Käufer bestellen auf deiner Seite und bezahlen dich direkt, wie ihr es vereinbart: per Nachnahme, Überweisung oder über deinen eigenen Zahlungslink, außerhalb von MinglyLink. Wenn Kartenzahlungen über MinglyLink starten, fallen dafür die Gebühr des Kartenanbieters und eine kleine MinglyLink-Gebühr an; direkt an dich bezahlte Bestellungen bleiben bei 0 %.

Nachnahme bieten DHL und die Österreichische Post an. Bei DHL buchen Privatkunden sie nur über die Online-Frankierung dazu (8,99 € pro Paket), Geschäftskunden zahlen 7,49 € zzgl. MwSt.21, 22 Die Post nimmt Nachnahme für Pakete innerhalb Österreichs an23.

Tipp: Schreib deine Zahlungsdaten in die „Order Confirmation Message“ (Studio → Settings). Sie steht in der E-Mail, die Käufer bei der Bestellung bekommen.

Versand und Sendungsverfolgung

Wenn du eine Bestellung auf „Shipped“ setzt, kannst du eine Sendungsnummer und einen Tracking-Link für den Käufer hinzufügen. Den Link zum Bestellstatus haben Käufer schon mit der ersten E-Mail bekommen. Bei DHL verfolgst du Pakete über die Sendungsnummer; Päckchen haben dort keine Sendungsverfolgung24. Die Österreichische Post zeigt den Status in ihrer Sendungssuche25.

Retouren und Widerruf

Es gibt keine Retourenfunktion, und Käufer können eine Bestellung nicht selbst stornieren: Sie wenden sich an dich, und du regelst Rücksendung und Erstattung direkt. In Deutschland und Österreich können Verbraucher Fernabsatzverträge in der Regel 14 Tage lang widerrufen; in der Schweiz gibt es kein gesetzliches Rückgaberecht für Online-Käufe. Leg in deiner Widerrufsbelehrung fest, wie Rücksendungen ablaufen; die Einzelheiten stehen unten bei den Pflichten.

Nachrichten-Vorlagen zum Kopieren

Egal mit welchem Tool: Drei kurze Nachrichten ersparen dir die meisten Rückfragen. Ersetze die Angaben in Klammern.

  1. Bestellung erhalten: „Danke, [Name]! Deine Bestellung über [Artikel] ist bei uns angekommen. Der Gesamtbetrag ist [Betrag] inklusive Versand. Du kannst per [Zahlungsarten] bezahlen; wir versenden innerhalb von [Zeitraum] nach Zahlungseingang.“
  2. Versendet: „Deine Bestellung ist unterwegs. Sendungsnummer: [Nummer oder Link]. Melde dich, wenn etwas nicht stimmt.“
  3. Zugestellt: „Deine Bestellung sollte angekommen sein. Fehlt etwas oder ist etwas beschädigt, antworte einfach auf diese Nachricht.“

Rechtliche Pflichten beim Verkauf über Instagram

Verkaufst du geschäftsmäßig über Instagram, gelten die Pflichten des Onlinehandels. Hier die wichtigsten für Deutschland, Österreich und die Schweiz, jeweils mit Quelle. Wie du ein Impressum auf Instagram einbindest, zeigt unser Beitrag Impressum auf Instagram.

Deutschland: deine Pflichten als Verkäufer

Das sind deine Pflichten, nicht die von MinglyLink: MinglyLink stellt die Seite und die Bestellverwaltung bereit, der Kauf kommt zwischen dir und deinem Käufer zustande.

  • Impressum: Verkaufst du geschäftsmäßig, brauchst du ein Impressum, das leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar ist, mit Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und, falls vorhanden, Register, Registernummer und USt-IdNr. (§ 5 DDG). Auf MinglyLink trägst du es in das Impressum-Feld deiner Seite ein.1
  • Bestell-Button: Bestellen Verbraucher über einen Button, muss er gut lesbar mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet sein, sonst kommt kein Vertrag zustande (§ 312j Abs. 3 und 4 BGB).2
  • Widerrufsrecht: Verbraucher können Fernabsatzverträge 14 Tage lang widerrufen. Bei Waren beginnt die Frist mit dem Erhalt der Ware, und nicht bevor du ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht informiert hast. Ausnahmen gelten etwa für Maßanfertigungen, schnell verderbliche Waren und entsiegelte Hygieneartikel (§§ 312g, 355, 356 BGB).3, 4, 5
  • Widerrufsfunktion: Für online geschlossene Verträge verlangt § 356a BGB eine Funktion mit der Beschriftung „Vertrag widerrufen“, eine Bestätigung mit „Widerruf bestätigen“ und eine sofortige Eingangsbestätigung. MinglyLink bietet Käufern eine solche Funktion derzeit nicht an.6
  • Preise: Nenne Verbrauchern Gesamtpreise. Im Fernabsatz gibst du außerdem an, dass die Umsatzsteuer enthalten ist und ob Versandkosten hinzukommen, und nennst ihre Höhe, wenn sie sich vorab berechnen lässt (§§ 3, 6 PAngV).7, 8
  • Kleinunternehmer: Bist du in Deutschland ansässig und lag dein Umsatz im Vorjahr bei höchstens 25.000 € und liegt er im laufenden Jahr bei höchstens 100.000 €, sind deine Umsätze steuerfrei (§ 19 UStG); deine Rechnungen enthalten dann einen Hinweis auf die Steuerbefreiung (§ 34a UStDV). Schon der Umsatz, mit dem du die 100.000 € überschreitest, ist steuerpflichtig.9, 10, 11
  • Verpackungen: Seit dem 12. August 2026 gelten die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) statt des Verpackungsgesetzes. Wer Waren mit Versandverpackung an Endkunden in Deutschland schickt, registriert sich vorher im Verpackungsregister LUCID und beteiligt sich an einem System; Unternehmen ohne Niederlassung in Deutschland brauchen zusätzlich einen Bevollmächtigten (§§ 5, 6 VerpackDG).12, 13, 14, 15

Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Österreich: deine Pflichten als Verkäufer

Auch hier gilt: Das sind deine Pflichten, nicht die von MinglyLink.

  • Bestell-Button: Er muss gut lesbar ausschließlich mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer gleichartigen, eindeutigen Formulierung beschriftet sein, sonst ist der Verbraucher nicht gebunden (§ 8 Abs. 2 FAGG).1
  • Rücktrittsrecht: Verbraucher können binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten; bei Waren beginnt die Frist, wenn sie die Ware erhalten (§ 11 FAGG).2
  • Rücktrittsfunktion: Für online geschlossene Verträge ab dem 1. Oktober 2026 verlangt § 13a FAGG eine Funktion mit der Beschriftung „Vertrag widerrufen“ und eine Bestätigung mit „Widerruf bestätigen“. MinglyLink bietet Käufern eine solche Funktion derzeit nicht an.3
  • Impressum: Auf deiner Seite stehen ständig Name oder Firma, Anschrift, Kontaktdaten mit E-Mail-Adresse und, falls vorhanden, Firmenbuchnummer, Aufsichtsbehörde, Kammer und UID-Nummer; Preise zeigen, ob Umsatzsteuer und Versandkosten enthalten sind (§ 5 ECG). Eingetragene Unternehmen nennen zusätzlich Rechtsform, Sitz und Firmenbuchgericht (§ 14 UGB), und für Websites gilt die Offenlegung nach § 25 MedienG.4, 5, 6
  • Kleinunternehmer: Umsätze bis 55.000 € im Vorjahr und im laufenden Jahr sind umsatzsteuerfrei (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG 1994). Überschreitest du die Grenze um mehr als 10 Prozent, entfällt die Befreiung ab dem Umsatz, mit dem du sie überschreitest.7, 8

Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Schweiz: deine Pflichten als Verkäufer

Auch hier gilt: Das sind deine Pflichten, nicht die von MinglyLink.

  • Angaben im Onlinehandel: Nenne klar und vollständig deine Identität und Kontaktadresse mit E-Mail, erkläre die technischen Schritte bis zum Vertragsschluss, lass Eingabefehler vor der Bestellung korrigieren und bestätige die Bestellung umgehend elektronisch (Art. 3 Abs. 1 lit. s UWG).1
  • Rückgabe: Ein gesetzliches Widerrufs- oder Rückgaberecht für Online-Käufe gibt es in der Schweiz nicht. Es besteht nur, wenn du es anbietest; dann gehören Frist und Ablauf in deine Geschäftsbedingungen.2, 3
  • Mehrwertsteuer: Unternehmen werden ab 100’000 Franken Jahresumsatz steuerpflichtig, ausländische nur mit Leistungen in der Schweiz. Versandhändler aus dem Ausland werden steuerpflichtig, sobald sie im Jahr 100’000 Franken Umsatz mit Kleinsendungen in die Schweiz erzielen.4, 5

Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.

Fragen, die du jedem Tool stellen solltest

Wo landet jede Bestellung: im Chat, in einer Liste oder in einer Übersicht mit Status?
MinglyLink: Jede Bestellung landet in deiner Bestellübersicht. Dort führst du sie von „Pending“ über „Confirmed“, „Preparing“ und „Shipped“ bis „Delivered“ oder stornierst sie oder lehnst sie ab (das Dashboard ist auf Englisch).
Erfährt der Käufer, wie es weitergeht, ohne dass du jedes Mal schreibst?
MinglyLink: Käufer bekommen bei der Bestellung eine E-Mail mit einem Link zum Bestellstatus und bei jeder Änderung eine weitere. Antworten gehen an dich.
Wie bezahlt der Käufer?
MinglyLink: 0 % MinglyLink-Gebühr: Käufer zahlen dir direkt (bar, Überweisung, Zahlungslink).
Kann eine Bestellung mehrere Produkte enthalten?
MinglyLink: Käufer legen mehrere Produkte in den Warenkorb und geben auf deiner Seite eine Bestellung auf.
Kannst du beim Versand eine Sendungsnummer eintragen?
MinglyLink: Wenn du eine Bestellung auf „Shipped“ setzt, kannst du eine Sendungsnummer und einen Tracking-Link für den Käufer hinzufügen.
Wie laufen Stornos und Retouren?
MinglyLink: Es gibt keine Retourenfunktion, und Käufer können eine Bestellung nicht selbst stornieren: Sie wenden sich an dich, und du regelst Rücksendung und Erstattung direkt.
Was fehlt noch?
MinglyLink: Noch nicht enthalten: Kartenzahlung über MinglyLink, automatische Auslieferung von Dateien, Lagerbestand, Versandkostenberechnung und Bestell-Export.

Häufige Fragen

Wie kann ich Bestellungen über Instagram in Deutschland abwickeln?
Setz einen Shop in deinen Bio-Link, damit Käufer Produkte auswählen und eine Bestellung mit ihren Angaben schicken statt einer DM. Bei MinglyLink landet jede Bestellung in einer Übersicht, Käufer bekommen eine E-Mail mit einem Link zum Bestellstatus, und du führst die Bestellung von „Pending“ bis „Delivered“. Die Zahlung vereinbarst du direkt; Impressum und Widerrufsbelehrung stellst du selbst bereit.
Welche Tools gibt es für die Abwicklung von Bestellungen über soziale Medien?
Instagram selbst nimmt über „Bestellungen erhalten“ Bestellanfragen im Chat an; in welchen Ländern das geht, sagt Instagram nicht. Instagram Shops leiten zum Checkout deiner eigenen Website. Die WhatsApp-Business-App hat einen Katalog mit Warenkorb. Ohne eigene Website nehmen Link-in-Bio-Shops Bestellungen an, etwa MinglyLink kostenlos mit Bestellübersicht. Stan Store und Beacons bieten dazu Kartenzahlung. Ein eigener Onlineshop wie Shopify deckt alles ab, gegen eine Monatsgebühr.
Welche Zahlungsoptionen gibt es für Instagram-Bestellungen?
Mit Kartenzahlung im Shop: Link-in-Bio-Tools wie Stan Store oder Beacons oder ein eigener Onlineshop. Ohne: Überweisung, ein Zahlungslink deines Zahlungsanbieters, Barzahlung bei Abholung oder Nachnahme, die DHL und die Österreichische Post anbieten. Zahlungen an Unternehmen direkt in WhatsApp gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht. Bei MinglyLink bezahlen dich Käufer direkt; MinglyLink nimmt 0 %.
Welche rechtlichen Vorgaben gelten für Bestellungen über Instagram in Deutschland?
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung: Du brauchst ein Impressum (§ 5 DDG) und informierst über das 14-tägige Widerrufsrecht (§§ 312g, 355 BGB). Bestellen Verbraucher über einen Button, muss er mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder gleich eindeutig beschriftet sein (§ 312j BGB), und für online geschlossene Verträge verlangt § 356a BGB eine Widerrufsfunktion. Du nennst Gesamtpreise und Versandkosten (PAngV) und registrierst Versandverpackungen vorher im Verpackungsregister LUCID. Die Einzelheiten mit Quellen stehen oben bei den Pflichten.
Apps zur Verwaltung von Kundenanfragen und Bestellungen aus Direktnachrichten.
Für Bestellungen aus Direktnachrichten hilft ein Bestellformular, das Artikel, Mengen und Adresse abfragt, statt alles im Chat zu klären. MinglyLink sammelt Bestellungen aus deinem Bio-Link in einer Übersicht und schickt Käufern bei jedem Schritt eine E-Mail; eine Instagram-Integration ist es nicht, Nachrichten bleiben in Instagram. Anfragen ohne Bestellung kommen über das Kontaktformular deiner Seite.
Wie funktioniert die Retourenabwicklung bei Bestellungen über Instagram?
Rücksendungen organisierst du selbst. Es gibt keine Retourenfunktion, und Käufer können eine Bestellung nicht selbst stornieren: Sie wenden sich an dich, und du regelst Rücksendung und Erstattung direkt. Verbraucher in Deutschland können Fernabsatzverträge in der Regel 14 Tage lang widerrufen; bei Waren beginnt die Frist mit dem Erhalt. Leg in deiner Widerrufsbelehrung fest, wie Rücksendungen ablaufen.
Wie kann ich als Unternehmer Bestellungen über Instagram effizient verwalten?
Mit einer festen Reihenfolge: Bestellung über ein Formular statt per DM, Bestätigung mit Preis und Zahlungsdaten, Zahlung vor dem Versand, Sendungsnummer beim Versand. MinglyLink bildet das kostenlos ab: Bestellungen landen in einer Übersicht mit den Status „Pending“, „Confirmed“, „Preparing“, „Shipped“ und „Delivered“, und Käufer bekommen bei jedem Schritt eine E-Mail.
Gibt es Apps, die Bestellungen über Instagram vereinfachen?
Ja: Link-in-Bio-Shops wie MinglyLink (kostenlos, Bestellübersicht, Zahlung direkt an dich), die WhatsApp-Business-App mit Katalog und ein eigener Onlineshop wie Shopify. Stan Store und Beacons sind Link-in-Bio-Shops mit Kartenzahlung. Instagrams eigene Funktion „Bestellungen erhalten“ nimmt Bestellanfragen im Chat an; die Länder, in denen sie verfügbar ist, nennt Instagram nicht.
Wie funktioniert der Bestellprozess auf Instagram für kleine Unternehmen?
Mit einem Shop im Bio-Link sieht der Käufer dein Produkt im Beitrag oder in der Story, tippt auf den Link in deiner Bio, legt Produkte in den Warenkorb und bestellt. Bei MinglyLink bestätigst du die Bestellung, vereinbarst die Zahlung, versendest und setzt die Bestellung auf „Delivered“; der Käufer bekommt bei jedem Schritt eine E-Mail.
Welche rechtlichen Aspekte muss ich bei Bestellungen via Instagram beachten?
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung: In Österreich brauchst du ein Impressum nach § 5 ECG, als eingetragenes Unternehmen zusätzlich die Angaben nach § 14 UGB, und eine Offenlegung nach § 25 MedienG. Verbraucher haben 14 Tage Rücktrittsrecht (§ 11 FAGG), der Bestell-Button braucht die Beschriftung „zahlungspflichtig bestellen“ oder eine gleichartige (§ 8 FAGG), und für online geschlossene Verträge ab dem 1. Oktober 2026 verlangt § 13a FAGG eine Rücktrittsfunktion. Kleinunternehmer sind bis 55.000 € Umsatz umsatzsteuerfrei.
Wie kann ich den Versandstatus meiner Instagram-Bestellung verfolgen?
Als Käufer über den Link zum Bestellstatus aus deiner Bestell-E-Mail und die Sendungsnummer beim Versanddienstleister. Als Verkäufer trägst du sie ein: Wenn du eine Bestellung auf „Shipped“ setzt, kannst du eine Sendungsnummer und einen Tracking-Link für den Käufer hinzufügen.